Die Filiale ist dann sonntags in zwei Bereiche unterteilt: Vorne gibt es beim Brötchen-Abholtresen noch ein paar Tische, wo man „normal“ frühstücken kann, weiter hinten war mit roten Seilen der Brunch-Bereich abgesperrt. Wir wurden freundlich empfangen und es gab eine kurze Einweisung. Auf kleinen Pappkärtchen kann man ein paar herzhafte (Ei-) Speisen (wie Rührei, Spiegelei mit Beilagen wie Tomaten, Zwiebeln, Schinken) und süße Crêpes (mit z. B. Zimt und Zucker, Apfelmus) bestellen, außerdem bekommt man bei der Bedienung Kaffeespezialitäten wie Cappuccino oder einen Milchkaffee.
Im Brunch enthalten ist Orangensaft, Sekt, Filterkaffee und Tee satt. Außerdem gibt es verschiedene Brötchen, Brot, Croissants und Franzbrötchen. In der Auslage, wo sonst die geschmierten Brote und Brötchen liegen, ist das Buffet mit Käse, Wurst, Marmeladen, Honig, Schokocreme, verschiedenen Salaten, Lachs und Gemüse aufgebaut. Ich musste zweimal hinschauen, da sonst eine Glasscheibe von der Auslage ist, aber diese war heute weggeklappt. Auch eine Sorte Müsli stand bereit. Außerdem gab es ein paar warme Speisen wie Spätzle und Würstchen.
Dabei sei erwähnt: Kinder bis sechs Jahren müssen nicht bezahlen, bis zwölf Jahre zahlen Kinder die Hälfte, danach wie Erwachsene 14,95 Euro. Für mich persönlich war der Preis gerade noch in Ordnung bzw. ich hätte noch etwas mehr Auswahl wie Roastbeef oder Krabbensalat erwartet. Die angebotenen Speisen waren alle sehr lecker und frisch zubereitet.
Auch die Bedienung bei einem Bäcker, wo sonst Selbstbedienung ist und dessen Kernkompetenz es nicht unbedingt ist, Gäste am Tisch zu bedienen, war Spitzenmäßig! Teller wurden schneller als in manch einem Restaurant weggeräumt, warme Gerichte wie Rührei waren schnell zubereitet und wurden an den Platz gebracht.
Ich werde gewiss nicht jede Woche beim Hansebäcker Brunchen, aber sicherlich noch einmal wiederkommen!


















