Meine Urlaubswoche begann bereits am Freitag noch im Oktober. Nachdem ich zuletzt Anfang Juli Urlaub hatte, war ich auch urlaubsreif. Ich habe mir nur wenige Aufgaben in die Urlaubswoche gelegt, aber auch so war genug los bzw. ich habe viel unternommen.
So standen zwei Geburtstage an, der einer Großmutter des Sohnemanns und der des Sohnemanns. Seinem Geburtstag fieberte der Sohnemann bereits seit Wochen entgegen und durfte zuletzt nicht mehr in mein Arbeitszimmer. Dort parkte sein Kettcar, welches er stolz an seinem Geburtstag in Empfang nahm und natürlich gleich eine Runde gedreht hat.
Außerdem habe ich schöne Ausflüge unternommen. Beim ersten ging es ins Salü nach Lüneburg, einem Salzwasserschwimmbad. Dort ist der Sohnemann gerutscht, ist geschwommen und planschte im Wasser. Später ging es in die schöne Altstadt und ein Restaurant, das Comodo, welches einen großen Kinderbereich hat. Da der Sohnemann auf dem Rückweg eingeschlafen ist, haben wir abends einen Nachtspaziergang zur Autobahnbrücke gemacht und Nachtfotos geschossen.
In einem anderen Ausflug bin ich in den MyMuesli-Laden in Hamburg gefahren. Das war für den Sohnemann genauso ein Highlight wie die Bahnfahrt dorthin mit der Regional-, S- und U-Bahn.
Mehr zu dem Ausflug hier.
Darüber hinaus haben wir mal wieder den Biobauernhof Gut Wulfsdorf besucht. Einen Nachmittag war ich mit dem Sohnemann mit dem Fahrrad im Drive-in-Bäcker der Braaker Müle in Braak, die mir sehr gut gefallen hat.
Am ersten Wochenende präsentierte sich das Wetter noch spätsommerlich. Am 1. November habe ich draußen auf der Terrasse Kaffeegetrunken. Dazu gab es einen Apfelkuchen, den ich meinem verstorbenen Apfelbauern gewidmet habe.
Im Laufe der Woche wurde es kälter und nässer, trotzdem konnte ich unter der Woche einmal Joggen sowie an den Wochenenden.
Am letzten Sonntag gab es dann einen Schreckmoment: Der Sohnemann ist auf einem Spielplatz eine etwa drei Meter hohe Leiter zu einer Rutsche hochgeklettert und als er fast ganz oben war, abgerutscht. Er fiel auf den Rücken und blieb zunächst liegen. Da ihm der Bauch wehtat, rief ich einen Rettungswagen, mit dem es wenig später mit Blaulicht und Martinshorn ins Krankenhaus ging.
Als der Krankenwagen da war, tat dem Sohnemann der Hals und Bauch weniger weh, als dass er Angst vor dem Krankenwagen und Krankenhaus hatte. Ich konnte aber die ganze Zeit an seiner Seite bleiben und ihn beruhigen. Das machte auch ein Teddybär, den es im Krankenwagen für den Sohnemann gab. Im Krankenhaus gab es zum Glück sehr schnell Entwarnung und der Sohnemann konnte wieder nach Hause. Ich hätte danach gerne noch einen Sonntag gehabt.