Am Sonntag rutschte er einmal ab, als er gerade oben angekommen war und viel zu Boden. Ich wählte anschließend den Notruf. Wenige Minuten später war ein Rettungswagen da. Da der Sohnemann aus dem dreifachen seiner Körpergröße gefallen ist, war für die Rettungssanitäter sofort klar, dass einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden mussten.
So kam der Sohnemann nach einer kurzen Untersuchung am Unfallort auf eine Vakuummatratze, die seinen kleinen Körper stabilisierte. Danach ging es in den gut vorgewärmten Krankenwagen, der für mich in dem Moment eher wie eine Sauna wirkte.
Hier wurde sein Nacken mit einer Schiene stabilisierte, die Vitalwerte überprüft und er wurde für den Transport fertig gesichert.
Die Rettungssanitäter haben sich sehr besonnen dem kleinen Patienten entsprechend verhalten. Das ist vermutlich das Wichtigste in so einer Situation. Denn die Situation war schon für mich als Vater beängstigend, da möchte ich gar nicht wissen, wie es gewesen wäre, wenn noch Hektik entstanden wäre.
Im Rettungswagen bekam der Sohnemann vom Rettungsdienst zunächst einen Teddy. Die Rettungssanitäter und ich haben ihm alles genau erklärt, was passiert und gemacht wird. So wusste der Sohnemann in etwa, was passiert. Als es hieß, dass der Rettungswagen mit Sonderrechten ins Krankenhaus fährt, hatte der Sohnemann zunächst Angst vor dem lauten Martinshorn. Doch kaum war der Rettungswagen los gefahren, fragte er, warum es kein "Tatütata" gab. Als es dann an war, war es doch gar nicht so laut.
Für ihn war es sehr wichtig, dass ich bei ihm blieb. Das war auch nie ein Problem, nur beim Ein- und Ausladen aus dem Krankenwagen musste ich seine Hand zum Teil mal kurz loslassen, aber er hatte mich praktisch immer im Blick und ich konnte ihn gut beruhigen.
Zum Glück ist der Sturz glimpflich ausgegangen. Im Krankenhaus konnte nach einigen Untersuchungen schnell Entwarnung gegeben werden und nur eine Stauchung am Rücken festgestellt werden.
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