Samstag, 22. November 2014

6-Tage-Arbeitswoche

In der 47. Kalenderwoche 2014 habe ich sechs Tage für OTTO gearbeitet, wobei ich den letzten Tag, Samstag, im Home-Office verbringen konnte. Da ich zu Hause, auch wegen meiner Selbstständigkeit für RL-SYSTEM, ein richtiges Arbeitszimmer habe, geht das sehr gut.

Nachdem ich am Montag noch den Sohnemann zur Spielgruppe gebracht und mittags abgeholt habe, konnte ich danach sehen, wie ein Rettungshubschrauber über Hamburg-Rahlstedt kreiste und schließlich landete. Unterdessen hat sich mein Auto über Benzin-Nachschub gefreut - für 1,429 Cent pro Liter, wobei es im Laufe der Woche noch günstiger wurde.

Ab Dienstag bin ich mit dem Rennrad ins Büro gefahren. Schön: An einigen Tagen konnte ich völlig stressfrei ins Büro radeln, die Autos haben genügend Abstand gehalten und mich auf der Straße akzeptiert. Leider gibt es nach wie vor einige Fahrer, die Radfahrer auf der Straße nicht akzeptieren. So diese Woche ein Busfahrer und eine Autofahrerin, die erst Radweg blockierte und dann beim Überholen auch noch wild hupte. Verrückt!

Ich habe abends häufig noch für RL-SYSTEM gearbeitet, wo kleinere Aufträge anstanden. Freitagabend hatte ich im Büro bei OTTO Weihnachtsfeier.




Sonntag, 16. November 2014

Wochenende

Da der Sohnemann nachts sehr schlecht schläft, war ich froh, dass wir am Samstagmorgen dafür bis acht Uhr Schlafen konnten. Ich war mit dem Sohnemann vormittags auf dem Wochenmarkt. Da die Tiefgarage des Rahlstedt Centers heute voll war, haben wir auf dem Parkdeck geparkt. Von dort hat man einen ganz anderen Blick auf Rahlstedt. Mit Freunden gab es auf dem Wochenmarkt einen Kaffee beim Bäcker und später bei der Eröffnung der Sparkasse Holstein eine Schatzsuche für den Sohnemann.

Mit dem Sohnemann kann man praktisch den ganzen Tag draußen sein. So waren wir am Samstagnachmittag zuerst auf dem Spielplatz und dann noch lange im Dunkeln mit dem Kettcar unterwegs. Toll ist das! Vermutlich liegt es auch daran, dass der Sohnemann nur abends für maximal 30 Minuten Fernsehen darf. Weil es draußen so dunkel war, habe ich dem Sohnemann kurzer Hand meine Fahrradbeleuchtung ans Kettcar gebaut.

Sonntag war das Wetter leider nicht mehr so gut. Ich war vormittags zwar noch Joggen und mittags kurz zu den Kränzen zum Volkstrauertag spazieren, danach war es draußen aber sehr ungemütlich. Da der Sohnemann Spielbesuch hatte, konnte ich ein wenig Papierkram am Schreibtisch erledigen.










Samstag, 15. November 2014

Arbeitswoche

Diese Woche lag mir der Schreck noch im Nacken, den mir der Sohnemann am Sonntag eingejagt hat - dazu hier mehr. Ansonsten gab es aber auch schon wieder viele andere Dinge diese Woche. So habe ich remote bei einer Kundin von RL-SYSTEM arbeiten durchgeführt.

Am Martinstag stand der Laternenlauf des Sohnemanns mit seiner Spielgruppe auf dem Programm. Nach dem Laufen gab es noch die Martinsgeschichte und Brötchen.

Schließlich bin ich auch am Donnerstag und Freitag wieder mit dem Rennrad ins Büro zu OTTO gefahren. Donnerstagmorgen war es dabei ziemlich dunkel. Freitag habe ich den Sohnemann auf seinem Fahrrad zur Spielgruppe mitgenommen und bin auch abends im Dunkeln nach Hause gekommen. Weil mich die Autos dort besser sehen, fahre ich auch im Dunkeln überwiegend auf der Straße.




Mittwoch, 12. November 2014

Rettungseinsatz mit Kind

Diese Woche lag mir noch der Schreck im Nacken, den mir der Sohnemann am Sonntag eingejagt hat: Auf einem Spielplatz in Stapelfeld ist er einen knapp drei Meter hohen Kletterturm heruntergefallen. Mir war schon beim ersten Besuch auf diesem Spielplatz aufgefallen: Der Turm sieht ganz schön gefährlich hoch aus. Trotzdem ist der Sohnemann schnell alleine und ohne Probleme dort hochgeklettert, um herunterrutschen zu können.

Am Sonntag rutschte er einmal ab, als er gerade oben angekommen war und viel zu Boden. Ich wählte anschließend den Notruf. Wenige Minuten später war ein Rettungswagen da. Da der Sohnemann aus dem dreifachen seiner Körpergröße gefallen ist, war für die Rettungssanitäter sofort klar, dass einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden mussten.

So kam der Sohnemann nach einer kurzen Untersuchung am Unfallort auf eine Vakuummatratze, die seinen kleinen Körper stabilisierte. Danach ging es in den gut vorgewärmten Krankenwagen, der für mich in dem Moment eher wie eine Sauna wirkte.

Hier wurde sein Nacken mit einer Schiene stabilisierte, die Vitalwerte überprüft und er wurde für den Transport fertig gesichert.

Die Rettungssanitäter haben sich sehr besonnen dem kleinen Patienten entsprechend verhalten. Das ist vermutlich das Wichtigste in so einer Situation. Denn die Situation war schon für mich als Vater beängstigend, da möchte ich gar nicht wissen, wie es gewesen wäre, wenn noch Hektik entstanden wäre.

Im Rettungswagen bekam der Sohnemann vom Rettungsdienst zunächst einen Teddy. Die Rettungssanitäter und ich haben ihm alles genau erklärt, was passiert und gemacht wird. So wusste der Sohnemann in etwa, was passiert. Als es hieß, dass der Rettungswagen mit Sonderrechten ins Krankenhaus fährt, hatte der Sohnemann zunächst Angst vor dem lauten Martinshorn. Doch kaum war der Rettungswagen los gefahren, fragte er, warum es kein "Tatütata" gab. Als es dann an war, war es doch gar nicht so laut.

Für ihn war es sehr wichtig, dass ich bei ihm blieb. Das war auch nie ein Problem, nur beim Ein- und Ausladen aus dem Krankenwagen musste ich seine Hand zum Teil mal kurz loslassen, aber er hatte mich praktisch immer im Blick und ich konnte ihn gut beruhigen.

Zum Glück ist der Sturz glimpflich ausgegangen. Im Krankenhaus konnte nach einigen Untersuchungen schnell Entwarnung gegeben werden und nur eine Stauchung am Rücken festgestellt werden.




Sonntag, 9. November 2014

Urlaubswoche

Meine Urlaubswoche begann bereits am Freitag noch im Oktober. Nachdem ich zuletzt Anfang Juli Urlaub hatte, war ich auch urlaubsreif. Ich habe mir nur wenige Aufgaben in die Urlaubswoche gelegt, aber auch so war genug los bzw. ich habe viel unternommen.

So standen zwei Geburtstage an, der einer Großmutter des Sohnemanns und der des Sohnemanns. Seinem Geburtstag fieberte der Sohnemann bereits seit Wochen entgegen und durfte zuletzt nicht mehr in mein Arbeitszimmer. Dort parkte sein Kettcar, welches er stolz an seinem Geburtstag in Empfang nahm und natürlich gleich eine Runde gedreht hat.

Außerdem habe ich schöne Ausflüge unternommen. Beim ersten ging es ins Salü nach Lüneburg, einem Salzwasserschwimmbad. Dort ist der Sohnemann gerutscht, ist geschwommen und planschte im Wasser. Später ging es in die schöne Altstadt und ein Restaurant, das Comodo, welches einen großen Kinderbereich hat. Da der Sohnemann auf dem Rückweg eingeschlafen ist, haben wir abends einen Nachtspaziergang zur Autobahnbrücke gemacht und Nachtfotos geschossen.

In einem anderen Ausflug bin ich in den MyMuesli-Laden in Hamburg gefahren. Das war für den Sohnemann genauso ein Highlight wie die Bahnfahrt dorthin mit der Regional-, S- und U-Bahn. Mehr zu dem Ausflug hier.

Darüber hinaus haben wir mal wieder den Biobauernhof Gut Wulfsdorf besucht. Einen Nachmittag war ich mit dem Sohnemann mit dem Fahrrad im Drive-in-Bäcker der Braaker Müle in Braak, die mir sehr gut gefallen hat.

Am ersten Wochenende präsentierte sich das Wetter noch spätsommerlich. Am 1. November habe ich draußen auf der Terrasse Kaffeegetrunken. Dazu gab es einen Apfelkuchen, den ich meinem verstorbenen Apfelbauern gewidmet habe.

Im Laufe der Woche wurde es kälter und nässer, trotzdem konnte ich unter der Woche einmal Joggen sowie an den Wochenenden.

Am letzten Sonntag gab es dann einen Schreckmoment: Der Sohnemann ist auf einem Spielplatz eine etwa drei Meter hohe Leiter zu einer Rutsche hochgeklettert und als er fast ganz oben war, abgerutscht. Er fiel auf den Rücken und blieb zunächst liegen. Da ihm der Bauch wehtat, rief ich einen Rettungswagen, mit dem es wenig später mit Blaulicht und Martinshorn ins Krankenhaus ging.

Als der Krankenwagen da war, tat dem Sohnemann der Hals und Bauch weniger weh, als dass er Angst vor dem Krankenwagen und Krankenhaus hatte. Ich konnte aber die ganze Zeit an seiner Seite bleiben und ihn beruhigen. Das machte auch ein Teddybär, den es im Krankenwagen für den Sohnemann gab. Im Krankenhaus gab es zum Glück sehr schnell Entwarnung und der Sohnemann konnte wieder nach Hause. Ich hätte danach gerne noch einen Sonntag gehabt.