Samstagmorgen ging es mit dem Sohnemann zusammen auf dem Fahrrad zum Wochenmarkt. Der Sohnemann möchte inzwischen am liebsten mit dem Laufrad selber dort hinfahren, aber ich fürchte, dass ist noch etwas weit. Auf dem Wochenmarkt habe ich mit einem Freund einen Kaffee getrunken, während der Sohnemann in der Sandkiste des Eiscafés spielte.
Zufällig kam dort ein Mitarbeiter des Investors der neuen Bahnhofs Arkaden vorbei. Dieser hatte einen Bauplan dabei, in dem die Sandkiste schon nicht mehr eingezeichnet war. Dafür ein kaum sichtbarer Gedenkstein.
Der Mitarbeiter versicherte uns aber, dass der Investor die Sandkiste erhalten will. Offenbar sind es nur die Pläne der Bezirksregierung, die vorsehen, die Sandkiste abzubauen. Das würde ich zumindest bedauern.
Am frühen Nachmittag habe ich ein Rennradtraining absolviert und dabei 33 Kilometer mit einem 31,5er Schnitt zurückgelegt. Später ging es mit dem Sohnemann aufs Erdbeerfeld.
Sonntagvormittag ging es mit dem Sohnemann in die Notaufnahme eines Hamburger Krankenhauses. Dort war der Sohnemann sehr artig: Zuerst mussten wir lange warten, dann hat er die Untersuchung ganz tapfer mitgemacht. Er hatte sich einen TicTac in die Nase gesteckt, der nicht mehr rauskam.
Nun war der TicTac leider weg, so dass nicht feststellbar war, ob er im Maren oder in der Lunge war. Letzteres wäre zwar sehr gefährlich, aber aktuell nicht ohne Untersuchung unter Narkose feststellbar.
So ging es am Mittag ohne Ergebnis nach Hause und am Nachmittag zu den Großeltern, wo lecker gegrillt wurde. Der Sohnemann war dabei putzmunter und hat im Garten gespielt.